Sankt Ambrosius
1213 erstmals erwähnt, gehört der heilige Ambrosius, Bischof von Mailand, zu den Kirchenvätern. Ambrosius, um 340 nach Christus in Trier geboren, wird als hoher römischer Beamter - und obgleich er noch ungetauft ist - 374 von den Mailändern zum Bischof gewählt. Ambrosius gilt zu seiner Zeit bereits als hervorragender Theologe und Liturg. Bekannt sind seine Hymnen geblieben.
Baugeschichte
Insgesamt sechsmal musste die Sudenburger Kirchgemeinde ihre Kirche im Verlaufe der Stadtgeschichte wieder aufbauen. Im Jahr 1213 wird in einem Bericht über die Zerstörung der St. Ambrosius-Kapelle im südlichen Turm der Magdeburger Stadtmauer erstmals der Name der Kirche erwähnt. Während der Belagerung Magdeburgs im Schmalkaldischen Krieg 1547 wird die Sudenburger Pfarrkirche abgerissen. 1631 wird sie, bereits vor der Erstürmung Magdeburgs von Tillys Soldaten zerstört.
Kunstwerke
Altarplatte und Kruzifix
1363 stiftet Erzbischof Dietrich eine Altarplatte, welche heute noch erhalten hinter dem Altar der Kirche zu finden ist. 1959 wird das Kruzifix im Altarraum aufgerichtet. Der Entwurf zu dem Kruzifix stammt von dem Künstler Walther, umgesetzt in den Kirchlichen Werkstätten Erfurt.
Der heilige Ambrosius
1213 erstmals erwähnt, gehört der Heilige Ambrosius, Bischof von Mailand, zu den Kirchenvätern. Ambrosius, um 340 nach Christus in Trier geboren, stammt aus römischem Adel. Er wird, als hoher römischer Beamter - und obgleich er noch ungetauft ist - 374 von den Mailändern zum Bischof gewählt. Ambrosius gilt zu seiner Zeit bereits als hervorragender Theologe und Liturg. Ambrosius stirbt am 4. April 397 in Mailand. Der St. Ambrosius-Tag ist der 7. Dezember.
Bekannt sind seine Hymnen geblieben.
Alter Sudenburger Friedhof
Auf dem Alten Sudenburger Friedhof begann die Belegung um 1862. Eingebettet in ein Wohngebiet ist dieser Friedhof eine traditionelle Begräbnisstätte der Sudenburger. Gestiftet von dem Großbauern Peter Zincke wurde unter der Kapelle eine Begräbnisgruft für den Stifter und seine Ehefrau angelegt. Diese kann nach Absprache mit der Friedhofsverwaltung besichtigt werden.
Auf dem Friedhof sind Erdwahlstellen, Urnenwahlstellen und eine Urnengemeinschaftsanlage vorhanden.
Neuer Sudenburger Friedhof
Die Belegung des Neuen Sudenburger Friedhofs begann um 1897. Am Eingang befindet sich ein aus jahreszeitlicher Bepflanzung bestehendes Kreuz. Eine Lindenallee umgibt den Hauptweg zu den Feldern der Gräberanlagen.